Vakuumkondensatoren als zweites Standbein


Aufgrund der guten Umsatzentwicklung im medizinischen Röntgengeschäft und der passenden Rahmenbedingungen für Entwicklungsaktivitäten - die medizinische Radiologie macht in diesen Jahren wesentliche Fortschritte – meldet die COMET erste Patente aus laufenden Entwicklungsprojekten an. Neue Kunden und ein grösseres Fachpublikum werden durch die regelmässige Präsenz der COMET AG an internationalen Kongressen und Messen auf die Röntgenröhren aus dem Hause COMET aufmerksam. Erste massgeschneiderte Spezialröhren werden für bedeutende Kunden in Kleinserien produziert.
Im Bereich der industriellen Röntgentechnik (Sicherheitstechnik für die Kontrolle von Handgepäck) kommt die erste Keramikröhre (CXR-100) als Neuproduktentwicklung bei der Flughafen Zürich AG zum Einsatz.

1965 entschliesst sich die Geschäftsführung, das umfangreiche Wissen und die Erfahrungen der Ingenieure auf dem Gebiet der Vakuum- und Hochspannungstechnik in neue Produkte einfliessen zu lassen, und gründet eine Geschäftseinheit, die Vakuumkondensatoren für Kommunikations- und Radiosender herstellt.
Die Diversifikationspläne führen zu einer Phase der Expansion, die gekennzeichnet ist von Forscherdrang und Begeisterung bei engagierten Technikern und Produktentwicklern. Die sich zunehmend verbessernde Auftragslage ermutigt die Geschäftsleitung, mit neuen Produkten in neue Märkte vorzudringen.

Die strategische Weichenstellung und die steigende Produktionsauslastung führen 1965 zur Erweiterung der Firmenräumlichkeiten. Die Mitarbeiterzahl steigt kontinuierlich. Der offene Umgang miteinander und die freundschaftlichen Bindungen sorgen für einen aussergewöhnlich starken Zusammenhalt und einen intensiven Austausch unter den langjährigen Mitarbeitenden.