COMET behauptet sich trotz negativer Währungseinflüsse und schwacher Konjunktur

Die COMET Gruppe, weltweit führend in der Herstellung von Komponenten und Systemen für die Wachstumsmärkte zerstörungsfreie Materialprüfung, Sicherheit und Semicon, konnte im 1. Halbjahr 2008 den Nettoumsatz unter Einbezug des akquisitorischen Wachstums um 88% von 58 MCHF auf 109 MCHF steigern. Im Proforma (PF) Vergleich betrug das Wachstum in Lokalwährungen 7.7%, in Schweizer Franken 1.9%.


Insgesamt erfreulich entwickelte sich das erste Halbjahr 2008 für die COMET Gruppe trotz negativer Währungseinflüsse und der schwachen Konjunktur in der Semicon. Während die Umsätze in Lokalwährungen ein Wachstum von 7.7% gegenüber der Vorjahresperiode ver-zeichneten (PF), stieg der Nettoumsatz in Schweizer Franken mit 1.9% auf 109.0 MCHF (Vor-jahr 107.0 MCHF PF). Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA beläuft sich auf 10.9 MCHF (Vorjahr 13.2 MCHF PF) und schlägt mit einer Marge von 10.0% des Umsatzes zu Buche (Vorjahr 12.3% PF). Vorrangig negative Währungseinflüsse und Preisdruck durch die teilweise im Dollarraum produzierenden Wettbewerber wirkten sich negativ auf die Bruttomarge (-4.2% gegenüber Vorjahr) aus, was jedoch durch Einsparungen bei den operativen Kosten zum Teil kompensiert werden konnte. Das erfreuliche Nettoergebnis von 4.5 MCHF konnte u.a. auf-grund steuerlicher Effekte in Folge einer Vereinfachung der Gruppenstruktur erzielt werden. Bei Beibehaltung des Dollarkurses des 1. Halbjahr 2007 läge die Profitabilität im 1. Halbjahr 2008 weitere 3-4 MCHF höher.


Division Modules & Components

Die im Rahmen der Akquisition der YXLON Gruppe neu formierte Division Modules & Components erreichte im ersten Halbjahr in lokaler Währung ein Wachstum von 10.2%, in Schweizer Franken von 1.9%. Das Ergebnis auf Stufe EBITDA ging aufgrund der Dollarschwäche von 17.1% auf 13.1% zurück.

Vacuum Capacitors konnte seine Position als Zulieferer für Halbleiterproduktionsanlagen ausbauen, die Vorwärtsstrategie in den Bereichen der RF-Module vorantreiben und den konjunkturbedingten Rückgang bei den Kondensatoren durch Wachstum bei den RF Modulen mehr als ausgleichen. Jedoch war dieser Bereich am stärksten von den eingangs beschriebenen Auswirkungen betroffen. In diesem schwierigen Umfeld konnte Vacuum Capacitors in lokaler Währung um 6.2% wachsen, während in Schweizer Franken der Umsatz um 3.1% zurückging. Aufgrund der derzeit rückläufigen Konjunktur im Halbleitergeschäft und der damit verschärften Wettbewerbssituation ist die Vorhersehbarkeit dieses Geschäftes derzeit aber deutlich er-schwert.

Industrial X-Ray zeigte im ersten Halbjahr eine sehr gute Performance und konnte in lokaler Währung um 15.2% und in Schweizer Franken um 8.1% wachsen. Neben sehr gutem Kerngeschäft im florierenden Security Markt, konnten bei den Komponenten für Analytik-Instrumente, den sogenannten Minitubes, deutliche Fortschritte erzielt werden. Die an-spruchsvollen Innovationsprojekte dieses Bereichs sind ebenfalls weiter im Plan. Aus heutiger Sicht kann Industrial X-Ray auch zum Jahresende ein deutliches Wachstum ausweisen. 


Division Systems

Der Umsatz der Division Systems zeigt in lokaler Währung ein Wachstum von 5.0%, in Schweizer Franken von 1.7% auf 64.8 MCHF (Vorjahr 63.7 MCHF). Das Ergebnis auf Stufe EBITDA betrug 5.8% (Vorjahr 6.9% PF). Während bei den portablen und stationären Rönt-genanlagen (z.B. für Pipeline-Inspektionen im Öl- und Gasbereich) und im Bereich der Rei-fenprüfungen gute Zuwächse zu verzeichnen waren, blieb der Bereich der kundenspezifischen Lösungen bisher noch hinter den Erwartungen zurück. Der Produktbereich Feinfocus liegt derzeit auf dem Umsatzniveau des Vorjahres, jedoch bei deutlich niedrigeren Gesamtkosten. Mit der erwarteten Umsatzsteigerung in der 2. Jahreshälfte wird ebenfalls eine deutlich ver-besserte Profitabilität erwartet.


Ausblick

Unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist eine Voraussage über den weiteren Geschäftsverlauf ausserordentlich schwierig. Einerseits belastet der starke Schweizer Franken nach wie vor Umsatz und Ergebnisse, andererseits erscheint eine Erholung des Semicon-Marktes vor 2009 eher unwahrscheinlich. Selbst bei den derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gehen wir von weiterem einstelligem Umsatzwachstum aus mit dem Ziel, die Profitabilität des Vorjahres auf der Stufe EBITDA bestätigen zu können.

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